Sonntag, 27. April 2014

Kirchen in der Wesermarsch


 Heute mal etwas Besinnliches, nämlich Bilder aus der wunderschönen St. Matthäus Kirche in Rodenkirchen.

Der älteste Teil der Kirche, das Langhaus, ist etwa 1180/1190 erbaut worden. Der Altar wurde von dem Bildhauer Ludwig Münstermann erschaffen.

Die Kanzel
 

Detail an der Kanzel



 Zwei Detailbilder des Münstermann-Altars







Freitag, 25. April 2014

Donnerstag, 24. April 2014

Gezeiten

 Strandbad Sehestedt an der Nordsee zur goldenen Stunde.

Als ich an diesem Abend dort ankam, habe ich mich ans Wasser gesetzt und die Ruhe und den Anblick genossen. Das Wasser direkt vor meinen Füßen, so glatt und weich, den Horizont konnte man kaum ausmachen. Goldene Steine und ein Geruch, den es nur an der See gibt.






 Wo ik her kam


Wo ik her kam

is dat Land so free und wiet,

wasst dat Gras un bleuht de Klee,

ruckt die Luft na Solt un See

blänkert Water, ruschelt Reith,

jagt de Wulken, Wind de weiht

wo ik her kam.


Jeden Dag

tweemal loppt de Flut dar an,

awer't Wat un Butenland,

stiggt an Diek un Öwerrand,

spöhlt un wöhlt um Pahl un Steg

sackt denn sinnig wedder weg,

jeden Dag.


Mine Lüd

gaht ärn stillen, sturen Gang.

Wat se willt, dat fat' se an,

holt är Wurt un staht ärn Mann.

Blot wat är in' n Harten liggt

seggt se nich - seggt se nich

mine Lüd.


Wo ik her kam

is dat Land so free un wiet,

wasst dat Gras un bleuht de Klee

ruckt de Luft na Solt un See,

blänkert Water, ruschelt Reith,

jagt de Wulken, Wind de weiht

wo ik her kam.
Mein Lieblingsgedicht von Alma Rogge (Die Schriftstellerin ist in der Wesermarsch in  Rodenkirchen aufgewachsen und bestattet)







Für diejenigen, die nicht Platt schnacken, hier die Übersetzung


Wo ich herkomm


Wo ich herkomm,
ist das Land so frei und weit,
wächst das Gras und blüht der Klee,
riecht die Luft nach Salz und See,
glänzt das Wasser, raschelt das Reeth,
jagen die Wolken, Wind der weht,
wo ich herkomm.

Jeden Tag
zweimal läuft die Flut da heran,
über's Watt und Vordeichland,
steigt an den Deich und Wegesrand,
spühlt und wühlt um Pfahl und Steg,
sackt dann langsam wieder weg
jeden Tag.

Meine Leute
gehen ihren stillen, sturen Gang.
Was sie wollen, das fassen sie an,
halten ihr Wort und stehen ihren Mann.
Bloß was ihnen im Herzen liegt,
sagen sie nicht, -sagen sie nicht,
meine Leute.

Wo ich herkomm,
ist das Land so frei und weit,
wächst das Gras und blüht der Klee,
riecht die Luft nach Salz und See,
glänzt das Wasser, raschelt das Reeth,
jagen die Wolken, Wind der weht,
wo ich herkomm.
 
Alma Rogge

Landleben genießen

Ob die Apfelblüte, den Storch aus dem Nachbardorf oder unsere Katze Maja, ich liebe das Leben auf dem Land









Mittwoch, 23. April 2014

Osterfeuer und Feuerwerk


Seit Jahren zum ersten Mal wieder beim Osterfeuer.



 Warten auf das Feuerwerk


Mein erstes Feuerwerk (und mein erstes Feuer). Ihr müsst jetzt tapfer sein, es kommen einige Feuerwerksaufnahmen, weil ich so begeistert war.







Freitag, 18. April 2014

Klosterruine Hude

Mit unserer Fotogruppe besuchten wir am Karfreitag die Klosterruine Hude. Das Kloster, 1232 von Zisterziensern gegründet, ist sehr malerisch von Wald umgeben gelegen, nebenan gibt es ein Museum, das ehemalige Abthaus, die Klosterschänke (das ehemalige Brauhaus) und die Klostermühle, sowie die Elisabethkirche und einen Skulpturenpfad.

Ich bekam den Tipp, nach einem Tier, dass in den Mauern versteckt sein soll, Ausschau zu halten. Der Fisch, eines der ältesten christlichen Symbole, war zugleich heimliches Erkennungszeichen der ersten Christen. Wir entdeckten später noch weitere Fische und Wellen.





Die Südwand des Mittelschiffs



Der Eingang zum benachbarten Friedhofsgelände, recht gruselig.